Biologische Station Minden-Lübbecke e. V.

Vorträge

Zu allen Vorträgen möchten wir Sie herzlich in das kreiseigene Gut Nordholz (Nordholz 5, 32425 Minden) einladen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Unseren Veranstaltungskalender finden Sie zum Herunterladen unter Downloads.

Ernährung braucht Vertrauen ? Solidarische Landwirtschaft als regionaler Vertragsanbau

Montag 02. Mai 2016, 19.30 Uhr

Wie ist es heute noch möglich, angesichts des globalen Super-Marktes gesunde, frische Lebensmittel aus der Region zu bekommen, ohne sie selbst anbauen zu müssen? Wie transparent sind die Produktion und das Angebot, aus dem ich auswählen kann? Neben dem Einkauf direkt bei den Landwirten oder auf dem Wochenmarkt gibt es nur wenige Angebote.

Eine zukunftsfähige Alternative bietet das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft. Burkhard Kayser stellt das Modell vor und berichtet über eine Gründung im Mindener Raum.

Referent: Burkhard Kayser, Minden

Vogel des Jahres ? der Stieglitz

Montag 06. Juni 2016, 19.30 Uhr

?Vogel des Jahres 2016? ist der Stieglitz. Wie in jedem Jahr wird uns Michael Jöbges von der Vogelwarte des Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Verbraucherschutz auch diesmal die Biologie dieses Botschafters für mehr Farbe und Vielfalt vorstellen. Der Stieglitz ist ein Symbol für den fortschreitenden Strukturverlust in unserer Kulturlandschaft geworden. Er ist Botschafter für mehr Artenvielfalt und Farbe in Agrarräumen und Siedlungsbereichen.

Referent: Michael Jöbges, LANUV

Plastik ? Weniger ist Meer

Montag 04. Juli 2016, 19.30 Uhr

Inzwischen gehört zu einem ausgedehnten Strandspaziergang anscheinend nicht nur das Kreischen der Vögel und der Wind, sondern auch das Plastik zu unseren Füßen. Jährlich gelangen etwa 10 Millionen Tonnen Müll in die Meere.

In diesem Vortrag werden die Umweltfolgen und Eintragsquellen beschrieben sowie die BUND-Kampagne zur Reduzierung der Vermüllung unserer Flüsse und Meere vorgestellt.

Referent: Nadja Ziebarth, BUND Bremen

Wolfsmenschen und Werwölfe ? Die gemeinsame Geschichte von Wolf und Mensch

Montag 05. September 2016, 19.30 Uhr 

Geschichte wird Gegenwart; der Wolf kehrt zurück und mit ihm die Irrungen und Wirrungen des europäischen Verhältnisses zur Natur. Kein Tier spiegelt die Werte und Normen einer Gesellschaft so sehr wie der Wolf. Vom Tier des Lichtgottes der griechischen Antike, über die wölfische Gründungsmutter Roms, von germanischen Wolfskriegern über den Teufel in Wolfsgestalt bis zu Unschuldigen, die als Werwölfe auf Scheiterhäufen verbrannten: Die Mythen vom Wolf ermöglichen es, die Gesellschaften zu verstehen, die diese Mythen schuf. Auch unsere eigene. 

Referent: Dr. Utz Anhalt, Hannover

Das Rebhuhn: vom Allerweltsvogel zur bedrohten Art

Montag 10. Oktober 2016, 19.30 Uhr

Das Rebhuhn ist eine stark bedrohte Art in unserer intensiv genutzten Kulturlandschaft. Der Biologe Werner Beeke wird in seinem Vortrag wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem 12jährigen Göttinger Rebhuhnschutzprojekt und aus einer fünfjährigen Telemetriestudie vorstellen. Im Anschluss wird der Film ?Über-Leben Rebhuhn? vom Tierfilmer Andreas Winkler gezeigt. Winkler hat das Göttinger Projekt über mehrere Jahre begleitet.

Referentin: Werner Beeke, Göttingen

Flamingos in NRW?

Montag 07. November 2016, 19.30 Uhr 

Ja, es gibt sie wirklich hier. Im Zwillbrocker Venn, einem Wald-, Moor-, Feuchtwiesen- und Gewässergebiet im nord-westlichen Nordrhein-Westfalen, lebt seit rund drei Jahrzehnten die nördlichste Flamingo-Brutkolonie der Welt. Dr. Dietmar Ikemeyer, Leiter der Biologischen Station Zwillbrock, wird Ihnen diese exotische Besonderheit in Wort und Bild eindrucksvoll vorstellen.

Referent: Dr. Dietmar Ikemeyer, Biologische Station Zwillenbrock

Umweltbildung und Naturerleben ? zur Bedeutung von Natur für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Montag 05. Dezember 2016, 19.30 Uhr

Das elementare Wissen über Wildtiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge vor unserer Haustür schwindet rasant. Die zunehmende Bedrohung unserer natürlichen Grundlagen hat dazu geführt, dass auffällig viele Kinder und Jugendliche schon das Betreten des Waldes für schädlich halten.

Doch Natur hat eine große Bedeutung für die kindliche Entwicklung und für Menschen im Allgemeinen. Dies möchte Sascha Traue in seinem Vortrag entlang seiner eigenen Biografie und seiner täglichen Arbeitspraxis aufzeigen. Der gelernte Gärtner und Waldpädagoge arbeitet seit rund zwei Jahren im Bereich der Umweltbildung an der Biologischen Station.

Referent: Sascha Traue, Biologische Station Minden-Lübbecke

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